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März '08

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Trampeltierfohlen


Mit Mama und noch wackelig auf den vier Beinen



Pünktlich im frühen Frühjahr, nämlich am 9. März, kommt am Rande des Kinder- und Pferdeparks im Allwetterzoo ein Trampeltierfohlen zur Welt. Fast schon eine Alltäglichkeit in Münster, denn die Kamele mit den zwei Höckern vermehren sich besonders nach ihrem Einzug in das große Gehege vor ein paar Jahren ganz regelmäßig. Auf den Fotos ist das Kleine (ein Mädchen?) erst ein paar Tage alt und hat noch ziemliche Probleme beim Laufen, Hinlegen und Aufstehen. Es ist aber sehr interessiert an seiner Umwelt und im Gegensatz zum Nachwuchs des letzten Jahres überhaupt nicht scheu.




Schmeckt das, was Mama da futtert? 




Hautnah,  Auge in Auge - das dunkel gefärbte kleine Trampeltier



Flaggenparade


Reich geflaggt - der Zooeingang 



Das dem Zoo vorgelagerte Naturkundemuseum hat es vorgemacht, ob Hase Felix oder hippe Dinos - nach der sehr gelungenen Neugestaltung seines Vorplatzes wehen dort große, buntflächige Fahnen an modernen Schrägmasten im Wind des nahen Aasees. Nun aber begrüßt auch der Allwetterzoo seine Besucher mit tollen Flaggen: eine ganze Batterie der bunten Tücher knattert am 10. März im Frühjahrswind! Dreimal drei Schrägmasten vom Feinsten zeigen Pferde, Wolf, Kattas und mehr... ganz nach dem Motto: hier weht der (Zoo)Wind!



Rostgänse Adé


Rostgänse leben auch in der ZoOrangerie 



Nachdem die seltenen Sibirischen Buntmarder zwecks ungestörter Kinderstube in Münsters Zoo hinter die Kulissen gezogen waren, wohnten Rostgänse quasi in der "Höhle des Löwen"... erst vorübergehend, dann dauerhaft. Das Luchsgehege war frei geworden und bot den Räubern ein vielfaches an Raum. Nun aber wird ein neuer Buntmarder erwartet und die angesiedelten Rostgänse mussten wieder ausziehen - so zumindest verkündet am 12. 03. ein Schild am Gehege nahe des Delfinariums.




Ein hübscher Kerl, der es dem Fotografen durch unfotogene Gitter sehr schwer macht...



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Nashorngehege


Der renovierte "Südteil" der Nashörner mit Osterglockendekoration



Das neue Nashorngehege ist fast fertig, am Sonntag den 26. April ist Erröffnung! Geräumig ist es geworden und schön für Mensch und Tier. Während aussen um das ganz in Holz gehaltene Areal die tollsten Anlagen hergerichtet wurden und viele Sträucher und Blumen wachsen und blühen, verschönt das Innere auch so maches Gewächs. Bambus steht zum Beispiel in einigen Ecken und auch ein etwas merkwürdiges Kraut, das an ein Zwischending von kaputten Regenschirm und Grasbüschel erinnert... Dieses metallerne "Strauchwerk" soll scheinbar die Dickhäuter dezent und etwas widerborstig von verbotenen Regionen fernhalten. Mal schaun, ob's funktioniert... Gesehen Mitte März




Kratzig sehen sie aus - die Metallbüsche im Inneren der Nashornanlage



Nachwuchs beim Mongolenpony


Ein kleiner "Wildfang" im Kinder- und Pferdepark



Am 19. März wurde das kleine Mongolenponymädchen geboren! Wie ein Irrwisch tobt der kleine "Wildfang" am 20. 03. durch die Gehege des Kinder- und Pferdeparkes: siehe das Bild oben. Genauso schnell ist das Kleine aber auch müde - und läßt sich wegen seiner viiiiel zu langen Beine sehr, sehr umständlich zu Boden "fallen" und macht ein Nickerchen. Nur süß :-) -cm




Die Kleine ist müde und ruht sich aus



Wasserbus startet in die Saison


Karfreitag ging es los - Start in den Frühling 2008



Nachdem der Eigner des Schiffes Professor Landois im letzten Jahr verstorben war, stand die Zukunft des hölzernen Grachtenbootes auf der Kippe. Sollte es nach mehr als 30 Jahren Linienverkehr wirklich keine Möglichkeit mehr geben, auch 2008 von der "Goldenen Brücke" über den Münsterschen Aasee in den Zoo zu schippern? Undenkbar für wirkliche ZooFans und Münsteraner...
Im Yachtschulbesitzer Peter Overschmidt (einem der "Zieh"väter von Petra) fand sich zum Glück schließlich ein Interessent, der diese Tradition weiterführen wollte - und alles klappte: nun dampft sie wieder! Frisch gestrichen und aufpoliert zieht der "Professor" weiter seine Runden und lädt ein, Mühlenhof und Allwetterzoo auf die gemütliche Weise zu erreichen - oder einfach nur eine kleine Rundreise zu machen :-) -cm






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Weiße Ostern im Allwetterzoo


Eierbaum am Ostermontag im Allwetterzoo - fast Dezemberstimmung!



Nachdem wir schließlich grüne Weihnachten hatten, passten jetzt auch weiße Ostern... Mit Frost und schließlich Graupel und Schnee fängt der kalendarische Frühling 2008 an - der wirkliche und schöne Frühling mit Wärme und viel Sonne fand ja schon Mitte Febraur statt (Siehe hier) Der Stimmung von Mensch und Tier im Allwetterzoo tut das Osterwetter mit Kälte und Schnee übrigens keinen großen Abbruch, man ist ja was gewöhnt im Münsterland. -cm




Nase kraus ziehen und knurren nützt nix -  Iberischer Wolf im Ostermontagsschnee




Kaut in stoischer Ruhe an der Rinde - den Gaur läßt die eiskalte Näße kalt



Kleiner Hengst bei den Mongolen


Zu Ostern ist auch dieser kleine Hengst geboren - der zweite Nachwuchs bei den Mongolen dieses Jahr



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Der Plastikschwan verläßt Petra


Gelungener Stapellauf - Petras Freund wassert gezwungenermaßen im Zookanal



Am 20. März wird die traute Dreisamkeit von Petra, Plastikschwan und Verehrer aus Federn und Blut auf dem Kormoranteich jäh beendet! Viele starke Männer unter der Leitung von Zoodirektor Jörg Adler wuchten den weißen Riesen aus Kunststoff aus dem Wasser heraus und schleppen ihn Richtung Zookanal. Unter eher gemäßigtem Medieninteresse gelingt der Stapellauf perfekt und der noch winterbleiche Schwan gleitet sanft in die Freiheit der Fluten des nahen Aasees.



Der Kormoranteich ist leer


Doch fixiert auf Flaumfedern und Blut? Petras läßt der Wegzug ihres Verehrers aus Hartplastik völlig kalt, sie bleibt auf dem Kormoranteich



Petra wird diesmal die freie Auswahl gelassen: sie kann die ihr angedichtete und angesungene ewige Treue beweisen und ihrem mittlerweile schon langjährigen Tretbootfreund folgen, zurück in die grenzenlose Freiheit des großen Aasees. Sie kann aber auch bequem auf dem Kormoranteich bleiben, ihre warme Hütte und den immer vollen Fressnapf nutzen und mit ihrem neuen "zugeflogenen" Freund schwarz-weiße Küken großziehen - wenn denn der "Neue" ein Männchen ist... Wie aber wird sich Petra entscheiden?



Vom Geliebten zum schnöden Tretbootdasein


Adler und Schwan schippern im Schlepptau von Professor Landois Richtung Aasee



Mangels eigenem Antrieb wird der Plastikschwan mit dem Wasserbus vertäut und mitsamt Petras selbsternannten Ziehvätern in die hoffentlich bald einsetzende Sommerfrische geschleppt. Hier darf er Münstertouristen wieder als das weltweit bekannte Tretboot zu Diensten sein... Ein paar Kameras klicken, WDR 3 Reporter filmen ein letztes Mal von der nahen Brücke aus - und das war's dann wohl - die endlose Geschichte einer endlosen Liebe geht ziemlich unspektakulär ihrem Ende entgegen.
Oder? Bislang war "Der Schwarze Peter" Petra ja eigentlich noch immer für eine neue Überraschung gut - warten wir's also ab, wie es vielleicht doch einmal weiter geht ;-)



Währenddessen ist Petra völlig ungerührt


Petra vergießt keine Träne - sie gründelt derweil ungeniert mit ihrem neuen Freund nahe ihrem Nest am Kormoranteich



Neuestes zuerst: Petra ist allein


Alleine und sehr nervös: Petra 



Am 22. März nachmittags schwimmt Petra plötzlich mutterseelenallein auf ihrem Kormoranteich... Der Plastikschwan wurde gekapert - logisch - aber der weiße Höckerschwan ist auch nicht da! Petra ist sehr nervös: jeder überfliegende Reiher wird intensiv von ihr beäugt. Und da das eine Menge Tiere sind im Zoo, hält die schwarze Damen fast die ganze Zeit ihren Kopf schief nach oben. Keine Frage: sie vermißt und sucht ihren Freund aus Federn und Blut!




Geht er fremd? Der Höckerschwan auf fremden Gewässern



Am Tag darauf läßt der blonde Jüngling sich wieder blicken: er dreht seine Runden auf dem ehemaligen Flamingoteich! Ausserhalb Petras Sichtweite umkreist er hier die große Familie der alteingesessenen zooeigenen Trauerschwäne und diese scheinen ihn zu akzeptieren. Petra dagegen hatte hier keine Change: sie wurde fauchend weggebissen bei dem letztjährigen Versuch des Zoos, sie dort zu integrieren.
Hat Petra letztlich beide Freunde verloren? Sie sucht nun jede Möglichkeit, mit Menschen Kontakt aufzunehmen und läßt sich von ihnen trösten... -cm



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