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August/ September '08
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Wiegen im Delfinarium
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Wer auf die Waage soll wird mit Fisch geködert

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Wiegen im Delfinarium: nach und nach werden alle Meeressäuger mehr oder weniger schnell und erfolgreich auf die Waage gelockt... Ein Eimerchen Heringe macht es möglich und bald steht fest, wer auf Diät gesetzt werden muss! Selbst schuld, wer sich so schamlos bestechen läßt ;-)
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Geschaft

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Einsamer Warzenschwein Eber
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Völlig ungewohnt scheu und zurückhaltend

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Mehr als ängstlich gibt sich der Warzenschwein Eber Ende Juli, Anfang August im Allwetterzoo! Kaum bekommt man ihn im Aussengehege noch zu Gesicht, meist verkriecht er sich im Haus. Am frühen Morgen ausgesperrt bei der Reinigung verkriecht er sich angesichts des Fotografen (siehe oben) in der hintersten Ecke des Auslaufes... Wer die früheren Angriffe des Tieres auf Besucher (zum Glück!) jenseits des Zaunes noch in Erinnerung hat, wundert sich. Die traurige Lösung des Rätsels: seit ein paar Wochen ist der Eber Witwer, seine Lebensgefährtin musste nach langer Krankheit eingeschläfert werden. Dem Rückhalt seiner "Rotte" entledigt hat das männliche Schwein sich seitdem völlig zurück gezogen - fast wie im menschlichen Leben! Im Zoo denkt man nun über eine Lösung nach, denn die Warzenschweinhaltung soll fortgeführt werden.
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In ganzer Pracht - für eine größere Ansicht (auch ein Warzenschwein bietet sich mal als Desktopmotiv an!) klick auf's Bild

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Gaur Gehege neu und größer
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Exotisch mutet das erweiterte Gaur Gehege an - auch dank blauer Hibiskusblüten und stachliger Limonen

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Das frühere Trampeltier Domizil und die spätere Zuflucht des letzten Wisentbullen Münsters wird Anfang August umgestaltet und dem benachbarten Gaur Gehege angegliedert. Fast exotisch mutet es an, was da entsteht: beim Lebensraum der gewaltigen Urrinder Indien, Indochina und der Malaysischen Halbinsel aber auch kein Wunder! Vielleicht finden die wirklich hübschen, allerdings nur wenig Action bietenden Kolosse in ihrer neuen Umgebung demnächst die Beachtung bei den Zuschauern, die sie längst verdienen...
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Weitläufig präsentiert sich der neue Gehegepart

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Kalt läßt den hübschen Widerkäuer die Umbaumaßnahme - für eine größere Ansicht klick auf's Bild

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Löweninsel erweitert?
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Mehr Auslauf auf der Löweninsel - für eine größere Ansicht klick auf's Bild

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Wer in diesen Tagen zur Löweninsel kommt, freut sich auf den ersten Blick! Da haben die Katzen endlich mehr Lebensraum bekommen, denn die bisherige Insel schien vielen Besuchern doch oft etwas klein geraten. Eine große Fläche frisch aufgegangenen Rasens scheint die Jäger nun zu mehr Auslauf zu animieren... Erst der zweite Blick offenbart dann die seit ein paar Jahren übliche Sommerkrankheit: Pustekuchen Rasenfläche - Wasserlinsen! Meist von freifliegenden Enten im Gefieder eingeschleppt, vermehren sich die anfänglich einzelnen Exemplare der Schwimmpflanzen explosionsartig und bilden bald ganze dichte Teppiche auf der Gewässeroberfläche. Auch Überwintern ist problemlos möglich - und im nächsten Jahr sind sie pünktlich wieder da... Wasserlinsen sind übrigens keine Algen, wie von Besuchern oft abwertend und ganz falsch behauptet wird, sondern wirkliche Schwimmpflanzen! Sie deuten auf gute Wasserqualität hin und verhindern sogar Algenwachstum durch Verminderung der Sonneneinstrahlung. Zudem sind sie eiweißreiche Futterpflanzen - aber loswerden kann man sie praktisch nie mehr...
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Kein Rasen - ein Schwimmpflanzenteppich und der Frosch hat ganz schön dagegen an zu kämpfen... Für eine größere Ansicht klick auf's Bild

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Geländer
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"Aha" Erlebnis - oder "Langsam wird's was"

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Kinderdurchlässige Geländer längs der Pfade durch die Wasserflächen des Allwetterzoos - schon mehrmals ist hier auf den ZooFans davon berichtet worden... Nun zeigt sich, was Sinn und Zweck der "Nobelhandläufe" ist! Edelstahlmaschen bilden die Füllung und verhindern so wirksam, dass selbst kleinere Zoobesucher nasse Füße und mehr bekommen. Die Gitter sehen übrigens sehr nach Handarbeit aus und entsprechend schleppend werden sie mehr: na, dann man frohes knüpfen ;-)
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Itu im August 08
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Der kleine Orang Utan wächst weiter und hangelt sich auch schon mal etwas ab von Mama munter durch die ZoOrangerie - für eine größere Ansicht klick auf's Bild

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Rennschnecke
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Rennschnecke auf Abwegen - das Haus scheint schon auf der Strecke geblieben zu sein. Für eine größere Ansicht klick auf's Bild

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Eine seltene Spezies beherbergt der Allwetterzoo seit einigen Jahren auf der Rasenfläche zwischen Greifvogelvoiliere und Trampeltieren: die Rennschnecke (Gastropoda Rapida). Oft sind sie nicht zu sehen, die kleinen rutschigen Krabbeltiere. Entweder sind sie einfach zu schnell für unsere träge Augen oder doch bereits ausgestorben... Mitte August, an einem sehr fühen Sonntagmorgen, läuft dem ZooFan Fotografen allerdings eins der Schnecken vor die Linse: etwas abseits von ihrer tarnenden Rasenfläche und auch das Häuschen ist wohl wegen der hohem Geschwindigkeit auf der Strecke geblieben...
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Fast ausgestorben, aber total interessant - Gehegeschild der Rennschnecke! Zum Vergößern und besseren Lesen klick auf's Bild

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Professor Landois hat Ruhetag
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Ganz toll... oder: Der Anfang vom Ende?

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Nach dem Tod des Schiffeigners und -führers der "Professor Landois", die den Zoo mit der Innenstadt verbindet und auch zu netten Rundfahrten über den Aasee einlädt, stand die Zukunft des einmaligen Wasserbusses lange auf der Kippe. Der Inhaber einer Segelschule übernahm schließlich das hölzerne, fast schon Oldtimer-Grachtenboot und die Fahrten schienen gesichert... Obiges Schild entäuscht nun etwas: Montags Ruhetag! Im Prinzip ist dagegen nichts einzuwenden - nur leider gab es schon an mindestens zwei Tagen in den letzten Wochen einen einfachen Aufkleber auf dem Glaskasten: "Heute keine Fahrten!" Ziemlich übel für potentielle Zoobesucher, die sich womöglich von Auswärts und mit Kindern zur "Goldenen Brücke" bemühen, um per Schiff den Allwetterzoo anzusteuern... Fazit: Sowas kann man einfach nicht machen!
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Neuer Spielplatz: Safari Lounge
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Fest in Kinderhand - eine Lounge?

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Spielplätze gibt es wahrlich genug im Allwetterzoo - Eltern hangeln sich mühsam von einem zum anderen - und oft nur unter Protestgeschrei der lieben Kleinen. Die gute Idee "Safari Lounge" zum Abhängen, Entspannen und Ausruhen mit Hängematten und weißem Sand ist leider auch nur direkt zu einem lärmigen Abenteuerspielplatz entartet... Fazit: Nichts gegen Kinder und nichts gegen Spielplätze - aber irgendwie hätte man eine Einrichtung mit dem Namen "Lounge" anders realisieren müssen, um auch mal ein paar erwachsenen Zoobesuchern was zu gönnen.
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