 |
 |
 |
Sommer 2004
|
Der Besucherwasserfall
|

Auch Anfang September von Mensch und Tier heiß begehrt - Abkühlung am Wasserfall

|
Videoüberwachung...
|

...in der Kinderstube - mit leider noch leerem Bild

|
|
|
Bereits zum zweiten Mal steht im Löwenhaus ein Monitor vor dem Gehege der Goldkatzen. Er soll im Erfolgsfall Bilder aus der Wurfbox, sprich der Kinderstube dieser hübschen kleinen Raubtiere in den Zuschauerraum übertragen. Als nächstes kommt dann ja wohl die WebCam an die Reihe - für weltweiten Zugriff... Der momentane Monitor erinnert allerdings mehr an einen Schwarzweiß Fernseher der 60iger Jahre in Mahagonifurnier, als an einen HightTec Einsatz ;-)
|
Was für ein Name!
|


|
|
|
Ein niedliches Tierchen mit dem wenig schmeichelhaften Namen "Fette Sandratte" bewohnt seit kurzem eines der Aussenterrarien hinter der Tropenhalle! Ist der dunkelblonde Nager mit dem Namen noch nicht gestraft genug, so muß er sich in seiner kargen Heimat auch noch von stark salzhaltigen Gewächsen ernähren und leidet laut Gehegeschild des öfteren an Diabetis... Oh je, der Arme!
|
Autosalon Allwetterzoo
|

Nobelkarossen und rote Teppiche...der Kiosk wird diskret durch eine Luxusbar verdeckt!

|
|
|
Mitte September bei strahlendem Sonnenschein fühlt der Zoobesucher sich plötzlich in einen eleganten Autosalon versetzt! Wohin das Auge auch schaut, überall stehen noble, auf Hochglanz polierte Karossen der weißblauen Edelmarke aus München... Doch damit nicht genug: der Landoisplatz ist mit einem riesigen weißen Himmel überdacht und nicht nur auf dem Elefantenhügel oder vor dem Bärengehege stehen Luxuspavillions und warten auf hungrige und durstige Besucher: aber wohl erst nach Zooschluß, wenn die Nacht beginnt. Denn im ganzen Zoo sind schon Beamer, Leinwände, Nebelmaschinen und riesige Scheinwerfer verteilt: es wird scheinbar eine gewaltige Fete für ganz ausgesuchte Gäste werden. Für Otto Normalbesucher gibt es keine weitere Info dazu, außer man solle den Landoisplatz quasi "weiträumig umgehen" um die Vorbereitungen nicht zu stören...
|
|
|

Zugegeben: ein schickes Gefährt!

|
|
|
Das schicke und wie heute üblich völlig überdimensionierte hochbeinige "Trendmobil" (wir fahren ja in Deutschland hauptsächlich Offroad und haben ausschließlich Großfamilien zu transportieren...) vor dem Zooeingang lüftet dann zumindest Teile des geheimnisvollen Treibens! Die Zooleitung hat scheinbar die Zeichen der Zeit erkannt und verbindet Zoologie und Kommerz! Ein Händler nutzt wohl die tierische Umgebung zur Präsentation der neuen Produktlinie aus München und bietet ausgewählten Kunden eine exklusive Nacht im Allwetterzoo!
|
Kleine Netzgiraffe
|

Interessiert betrachtet das muntere Kerlchen den grellen Lichtfleck der Türöffnung gegenüber und seinen eigenen Schattenwurf an der Wand

|
|
|
Am 3. September 04, kalendarisch und auch vom Traumwetter her noch schönster Sommer, wurde ein kleiner Giraffenbulle geboren. Die Geburt verlief wieder mal wie im Lehrbuch und Mutter und Kind sind wohlauf! Das Kleine ist selten aufgeweckt und tierisch neugierig, wäre das Gehegegitter nicht, es wäre beim Fotografieren in die Kamera gekrochen ;-) So hat es nur jede Bewegung des Fotografen mit seinen großen dunklen Augen verfolgt: siehe unten!
|
|
|

Große dunkle Augen verfolgen jede Bewegung der Besucher

|
Rentiere?
|

Der ehemalige Unterstand der Tiere

|
|
|
Langjährigen Zoobesuchern wird das Rentiergehege mit seinen nordischen Bewohnern im Anschluß an das Polarium noch im Gedächnis geblieben sein. Irgendwann vor Jahren mit dem Bau der Zoorangerie wurde die Haltung dieser Tiere aufgegeben und der hölzerne Unterstand fiel in einen Dornröschenschlaf - jetzt scheint der vorbei zu sein! Weiträumig neu aufgestellte Zaunpfähle künden von neuen Bewohnern... Bisher aber noch ohne weitere Informationen!
|
Ein Bongokälbchen
|

Aufmerksam verfolgt das Kleine was abgeht - sicherheitshalber mit Rückendeckung

|
|
|
Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten sorgt Familie Bongo im neuen Gehege an den "Dünen" des Pferdemuseums regelmäßig für wunderschön gezeichneten samtäugigen Nachwuchs! Im Sommer 2004 wächst wieder so ein Kälbchen der afrikanischen Waldantilope heran!
|
Renovierungen
|

Das Elefantengehege im Zeichen der Bauarbeiten

|
|
|
Nach den Sommerferien beginnen im Allwetterzoo an verschiedenen Stellen Bau- und Renovierungsarbeiten! Die besucherärmere Zeit wird ausgenutzt, um nötige Reparaturen oder Erneuerungen vorzunehmen, so auch im Elefantengehege. Die Tiere werden für einige Zeit nicht mehr auf die Aussenanlage gelassen und draußen wird ordentlich gewerkelt: neue Tore als Abtrennungen werden erstellt und jede Menge Baumstämme verarbeitet.
|
Löwenäffchennachwuchs
|

Gut 6 Wochen altes Löwenäffchen

|
|
|
Sechs Wochen hat die Mama ihren Nachwuchs durch das Gehege im Affenhaus getragen, jetzt macht er erste Schritte zur Selbstständigkeit! Das gut mausgroße Löwenäffchen hüpft wie ein Laubfrosch auf den Ästen herum, traut sich immer weiter von den schutzbietenden Erwachsenen weg und schaut sich neugierig in der neuen Welt um. Keine Sekunde sitzt der kleine Kobolt mal still, eine echte Herausforderung für den "blitzlosen" Fotografen!
|
Ein neues Tier
|

...der auch in Zoos seltene Buntmarder schaut neugierig aus einem Baumstamm

|
|
|
Zwischen Luchsgehege und derzeitigem Streichelzoo befindet sich ein bis dato nie kontinuierlich besetztes Tierhaus, das auch selten auf großes Publikumsinteresse stieß. Das könnte nun anders werden! Das Gehege wurde mit Hilfe verschiedenster Baumstämme und Felsen in eine richtige Abenteuerlandschaft verwandelt und bietet nun einem Buntmarder ein neues Zuhause. Dieses hübsche einmalig gefärbte Tier ist nach dem Vielfrass der größte und kräftigste Marder, lebt u.a. in Sibirien und wird in Zoos eher selten gehalten. Er ist ein hyperaktiver, munterer Kerl, der sich immer beschäftigen muß.
|
Am Giraffenhaus
|
...stößt der interessierte Besucher überraschend auf den unten zu sehenden, frisch gezimmerten Unterstand!
|
|
|

Im Gazelle - Stall ist ein Drahtesel angekettet! Oder ist es gar ein Stahlross?

|
|
|
Neugierig näher getreten findet man ein Schild vor, das auf eine Gazelle als Bewohner hinweist! Diese wäre bei unseren Nachbarn, den Niederländern, angeblich sogar 2002 zum Fortbewegungsmittel des Jahres gekürt worden und soll jeden sicher über Stock und Bordstein tragen. Ja selbst vor heimtückischen Straßenbahnschienen wäre ihr nicht bange, heißt es auf dem Schild am Gehege weiter... Nobby Nörgler hat da so seine berechtigt scheinenden Zweifel! Abgesehen davon, das Otto Normalholländer bestimmt nicht in der Lage ist, in seiner Etagenwohnung oder im Keller eine Gazelle durch zu füttern, scheint es sich bei dem klapperdürren Wesen doch eher um eine etwas sehr spezielle Kreuzung des gewöhnlichen Drahtesels mit dem gemeinen Stahlross zu handeln...
|
In schwindelerregende Höhen
|
...hat es die Nasenbären getrieben, als ob ihr riesiges Gehege nicht schon groß genug wäre ;-)
|
|
|


|
|
|
Mit anfänglicher Hilfe ihrer Pfleger, die armdicke Seile in die von den Kleinbären angepeilten Bäume gespannt oder an den Stämmen befestigt haben, erobern sich die klettergewanden Tiere mittlerweile mühelos die Baumkronen! Auf dem unteren Bild sieht man eine gewaltige Kiefer mit (siehe die beiden Pfeile) zwei Nestern in weit über zwanzig Metern Höhe...
|
|
|


|
Schwimmende Inselchen
|
...entdeckt man auf dem Gewässer des Afrikapanoramas zwischen den beiden Brücken.
|
|
|


|
|
|
Schon länger gab es hier aus Bohlen zusammengesetzte Flösse, auf der sich die Schildkröten sonnten oder Wasserhühner brüteten. Nun hat man die winzigen schwimmenden Inselchen wohl mit einer Art Wachstumsmatte bespannt und auch versucht, sie zu begrünen... Ausser ein paar spriesenden Grasbüschelchen (siehe Foto oben) scheinen sich sogar kleine Weidenbäumchen angesiedelt zu haben!
|
|
|
|