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Prinz Alfred Hirsch
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Pressemitteilung Allwetterzoo vom 27.01.03
Im Allwetterzoo Münster ist man glücklich darüber, dass der jüngste Prinz-Alfred-Hirsch seinen ersten Lebensmonat gesund überstanden hat. Der am 28. Dezember geborene kleine "Adelige" gehört zu den seltensten Hirschen dieser Welt. Anfang der 80er Jahre schien diese auf nur wenigen Inseln des philippinischen Archipels beheimatete Art fast ausgerottet zu sein. Die letzten rund 100, heute in einem Schutzgebiet lebenden Hirsche sind permanent durch Wilderer bedroht. Nur durch gezielte Aufklärungsarbeit wird es möglich sein, diese hübsche Hirschart der Nachwelt zu erhalten. Inzwischen sind die Aussichten besser, denn auf der philippinischen Insel Negros entsteht derzeit ein Schutz- und Informationszentrum für den Prinz-Alfred-Hirsch. Die finanziellen Mittel hierfür sind einem münsterschen Unternehmen zu verdanken, der C.I.C.S. AG. Diese Tochter der Sparda-Bank finanziert als ÜberLebenspartner der Stiftung Artenschutz die Rettungsmaßnahmen für die wertvollen Hirsche.
Der zierliche Prinz-Alfred-Hirsch, der seinen Namen in Erinnerung an einen weit gereisten englischen Adeligen des 19. Jahrhunderts erhielt, ist nur etwa rehgroß und trägt ein dunkles, wollig weiches Fell. Er wird nur in wenigen europäischen Zoos gehalten und gezüchtet. In Münster lebt ein Zuchtpaar dieser seltenen Art seit Dezember 1999 etwas versteckt in einer von Bäumen bestandenen Anlage neben dem Afrikapanorama. Es brachte mit dem derzeit heranwachsenden Kitz bereits den dritten Nachwuchs. Durch diesen Zuchterfolg hat der Allwetterzoo entscheidenden Anteil an der Erhaltung der stark bedrohten Hirsche.
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